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Besoldung in Bayern
Neuer Landesvorstand der Bildungsgewerkschaft GEW in Bayern gewählt
Auf der Delegiertenversammlung der GEW Bayern wurde die bisherige Vorsitzende Martina Borgendale mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt. Die neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden sind Hilger Uhlenbrock und Markus Weinberger. Schatzmeister bleibt Erwin Saint Paul. Zudem wurden zahlreiche bildungspolitische Beschlüsse gefasst und der Personalratswahlkampf 2026 offiziell eingeläutet.
Unter dem Motto „Gute Bildung und ein starker Sozialstaat – unsere Vision für die Zukunft!“ fand die dreitägige Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vom 5. bis 7. März 2026 im Münchener „Salesianum“ statt. Die Delegierten begrüßte zu Beginn der Konferenz die DGB-Bundesvorsitzende Yasmin Fahimi mit einer Videobotschaft. Sehr gefreut haben sich die Delegierten über das Grußwort des bayerischen DGB-Vorsitzenden Bernhard Stiedl, der auf die bildungs- und sozialpolitischen Herausforderungen einging.
Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde Martina Borgendale mit über 90 Prozent der Stimmen im Amt als Landesvorsitzen-de bestätigt. „Ich freue mich sehr, weitere vier Jahre an der Spitze der GEW Bayern stehen zu dürfen. Als Teil der Bildungslandschaft in Bayern ist eine starke Bildungsgewerkschaft unerlässlich“, bekräftigt Borgendale den Anspruch der GEW. Ihre beiden neuen Stellvertreter Hilger Uhlenbrock und Markus Weinberger gehören nun ebenso dem geschäfts-führenden Ausschuss an wie der wiedergewählte Schatzmeister Erwin Saint Paul, der dieses Amt seit 2008 ausfüllt.
Uhlenbrock vertritt den Bereich Sozialpädagogische Berufe und fasst seinen Ansatz so zusammen: „Unsere Arbeitsbedingungen mitbestimmen, solidarisch handeln und für gute Bildung eintreten.“ Weinberger, der für den schulischen Bereich Verantwortung übernimmt, spielt auf das Motto „Gestalten. Einmischen. Widersprechen.“ des bevorstehenden Personalratskampfes an: „Wir überlassen die Bildungspolitik nicht denen, die sie nur verwalten – wir mischen uns ein, wir gestalten mit und wir widersprechen, wo es nötig ist.“
Neben den Wahlen zum Landesvorstand beschlossen die etwa 160 Delegierten zahlreiche satzungsändernde und bildungspolitisch wegweisende Anträge, die die politischen Leitlinien der Bildungsgewerkschaft in den kommenden Jahren vorgeben. Mit großer Mehrheit stimmten sie für den Leitantrag „Demokratie und Sozialstaat verteidigen heißt: Kinderarmut und Bildungshürden überwinden – Militarisierung und Rüstungswirtschaft verhindern!“ Die GEW versteht sich als „Teil der Friedensbewegung“ und unterstützt weiterhin aktiv alle Schülerinnen, die gegen eine Wehrpflicht auf die Straße gehen. Folgerichtig sprach sich die Landesdelegiertenversammlung erneut gegen die Rekrutierung von Minderjährigen aus.
Der solidarische Besuch der demonstrierenden Schülerinnen gegen die Wehrpflicht am ersten Konferenztag, die Workshops sowie die Verleihung des „Brot- und Rosenpreises“ durch die Vorsitzende des DGB-Bezirksfrauenaus-schusses Bettina Messinger an die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Kristin Gehrt-Bisch rundeten die Landesdelegierten-versammlung 2026 ab.
Quelle: Pressemitteilung Nr. 07 / 2026 vom 09. März 2026
Für Rückfragen erreichen Sie:
Martina Borgendale, Landesvorsitzende, 089 544 081 17, martina.borgendale@gew-bayern.de
Markus Weinberger, stellvertretender Vorsitzender, 0152 03166059, markus.weinberger@gew.bayern
Hilger Uhlenbrock, stellvertretender Vorsitzender, 0173 606 56 56, hilger.uhlenbrock@gew.bayern
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist ein starkes Team von über 280.000 Frauen und Männern, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten: In Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen und anderen pädagogischen Einrichtungen. Die GEW ist parteipolitisch unabhängig, aber nicht unparteiisch. Das bedeutet: Wir ergreifen Partei für die Beschäftigten, für die Entwicklung und den Ausbau eines demokratischen Bildungswesens.
Weitere Informationen zum Landesverband Bayern finden Sie unter: https://www.gew-bayern.de
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