Bayerisches Beamtengesetz: Art. 100d Einsichtnahme in Personalakten

Aus der PRAXIS für die PRAXIS: Tagesseminar zum Beamtenversorgungsrecht für Mitarbeiter in Behörden sowie sonstigen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes. Auch sehr gut für Personalratsmitglieder geeignet >>>mehr Informationen zu Terminen und der Anmeldung

Taschenbuch für Beamtinnen und Beamte: mehr als 300 Seiten zum Beamtenrecht (Besoldung, Arbeitszeit, Urlaub, Nebentätigkeitsrecht, Beihilfe, Personalvertretung, Beamtenversorgung). Das Taschenbuch "Wissenswertes für Beamtinnen und Beamte" ist verständlich geschrieben. Das beliebte Nachschlagewerk für Bundesbeamte und Landesbeamte können Sie für nur 7,50 Euro zzgl. 2,50 Versand bestellen (im Jahres-ABO sparen Sie 2,50 Euro


Zur Übersicht des Bayerischen Beamtengesetzes 

Art. 100d Einsichtnahme in Personalakten    

(1) 1 Der Beamte hat, auch nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, ein Recht auf Einsicht in seinen vollständigen Personalakt. 2 Feststellungen über den Gesundheitszustand unterliegen dann nicht der Einsicht, wenn zu befürchten ist, daß der Beamte bei Kenntnis des Befunds weiteren Schaden an seiner Gesundheit nimmt.

(2) 1 Der Beamte hat ein Recht auf Einsicht auch in andere Akten, die personenbezogene Daten über ihn enthalten und für sein Dienstverhältnis verarbeitet oder genutzt werden, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist; dies gilt nicht für Sicherheitsakten. 2 Die Einsichtnahme ist unzulässig, wenn die Daten des Betroffenen mit Daten Dritter oder geheimhaltungsbedürftigen nicht-personenbezogenen Daten derart verbunden sind, daß ihre Trennung nicht oder nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand möglich ist. 3 In diesem Fall ist dem Beamten Auskunft zu erteilen.

(3) 1 Einem Bevollmächtigten des Beamten ist Einsicht zu gewähren, soweit dienstliche Gründe nicht entgegenstehen. 2 Dies gilt auch für Hinterbliebene, wenn ein berechtigtes Interesse glaubhaft gemacht wird, und deren Bevollmächtigte. 3 Für Auskünfte aus dem Personalakt gelten die Sätze 1 und 2 entsprechend.

(4) 1 Die personalaktenführende Behörde bestimmt, wo die Einsicht gewährt wird. 2 Soweit dienstliche Gründe nicht entgegenstehen, können Auszüge, Abschriften, Ablichtungen oder Ausdrucke gefertigt werden; dem Beamten ist auf Verlangen ein Ausdruck der zu seiner Person automatisiert gespeicherten Personalaktendaten zu überlassen.


mehr zu: Bayerisches Beamtengesetz
Startseite | Kontakt | Impressum
www.besoldung-bayern.de © 2019